Als ich am Morgen aufwache, muss ich erst einmal überlegen, wo ich bin.
Laura schläft noch. Ich gehe aus dem Zelt und gucke auf mein Handy. Es ist halb neun, abgesehen davon habe ich keinen Empfang. Ich gehe zum Bach und sehe in mein Spiegelbild. Das Wasser ist so klar, dass ich auf den Grund sehen kann und jeden Stein gut erkenne. Ich wasche mir mein Gesicht und gehe zurück zum Zelt. Die Pferde beobachten jeden meiner Schritte. Ich ich trinke etwas und bringe die Pferde zum Bach. Zuhause habe ich einen großen Sack Äpfel eingepackt, den ich nun an die Pferde verfüttere. André ist nun auch wach.
„Guten Morgen.“ Sagt er ein wenig verschlafen.
„Guten Morgen.“ Erwidere ich.
Ich nehme mir ein Brot aus meiner Brotdose und begutachte es. Schinken. Ihh. Ich nehme mir ein Brot mit Käse aus Laura’s Brotdose, denn sie mag Schinken. Nachdem ich das Brot gegessen habe, wecke ich sie.
„Laura los steh auf! Los! Sonst nehme ich dich mit zum Bach und schmeiße dich rein.“
„Das schaffst du doch eh nicht.“ Sagt sie ein wenig zu verschlafen und zu sicher. Ich mache den Schlafsack auf und trage sie aus dem Zelt. Ich lege sie längs auf Jeany’s Rücken drauf, wie ich das geschafft habe, weiß ich nicht, und bringe sie zum Bach. Ich hole sie da runter, sie schläft immer noch, und lege sie „sanft“ ins Wasser.
„Spinnst du?“ schreit sie mich an, aber ich bekomme einen Lachanfall. Mason, der jetzt auch wach ist, und André kommen angerannt. Ich helfe Laura aus dem Wasser, aber statt auf zu stehen, zieht sie mich mit hinein. Als nächstes sind Mason und André fällig. Wir spritzen sie nass und ziehen dann beiden rein. Zum Glück haben wir noch unsere Schlafanzüge an. Wir gehen mit Jeany zu den anderen Pferden und ziehen uns unsere Reitsachen an. Als nächstes packen wir das Zelt zusammen. Nach einer halben Stunde haben wir auch die Pferde gesattelt und reiten nach hause. Der Weg dauert ungefair drei bis dreieinhalb Stunden.
„Was machen wir, wenn wir gleich Zuhause sind?“ Fragt Laura.
„Ich finde, wir sollten alle nach hause gehen und schlafen.“ Sagt André.
„Das halte ich für eine Sinnvolle Idee.“Sagt Mason mit einem von den Anderen nicht bemerkten Zwinkern zu mir herüber. Es soll soviel bedeuten wie :Wenn die gegangen sind, haben wir den Rest des Tages für uns.
„Ja, ich bin auch nicht ganz fit heute.“ Spiele ich Masons Spielchen mit. Ich zwinker ihm auch zu.
„Und außerdem sind wir kaum noch Zuhause. Meine Mutter ist schon echt wütend.“ Sagt Mason als Verstärkung.
„Stimmt und meine Schwester will auch schon wo anders übernachten, aber meine Eltern erlauben es nicht, weil sie nicht alt genug ist.“ Berichtet André.
„Oh ja Johannah auch.“ Sagt Mason zu André’s Verstärkung.
„Oh, und ich muss noch meine Zimmer putzen.“ Sage ich. Ich zwinker Mason zu, nur dieses mal sieht Laura es.
„Ach André, lass uns doch ins Kino gehen. Da läuft gerade ein Horrorfilm, den sollten wir uns ansehen.“ Oh Gott, die arme Laura opfert sich für uns und geht in einen Horrorfilm, das ist echter Horror.
„Ich dachte du hast Angst vor Horrorfilmen.“ Sagt André. Das dachte ich auch.
„Eh nein, ich meine ja, also nicht wirklich….“ Versucht Laura sich zu rechtfertigen.
„Doch sie hat Angst. Ich glaube, ihr solltet lieber in einen Action Film gehen, oder so.“
„Ja, das ist eine gute Idee, oder Laura?“ Sagt André. Laura willigt ein, somit haben wir den Nachmittag für uns. Das ist toll. Nach eineinhalb Stunden, sind wir Zuhause. Ich nehme Jeany den Sattel ab, bürste sie und lasse sie auf die Wiese. Ich bringe die Taschen rein und räume sie aus. Nach zehn Minuten kommt Mason.
„He, ich dachte schon, dass du nie mehr kommst.“
„Das würde ich doch niemals aushalten.“ Sagt er zu meiner Überraschung.
„Ich freue mich schon auf Montag übernächster Woche.“
„Ich auch. Und um ehrlich zu sein, hat mein Onkel nie gesagt, dass ich nur einen mitbringen darf. Ich wollte, dass nur du mitkommst.“ Er nimmt mich in den Arm Küsst mich und nicht einfach so…
Wir zeichnen Bilder, hören Musik, tanzen, und dann gehen wir raus. Wir überlegen, was wir machen könnten und entscheiden uns für Federball spielen. Aber natürlich ist er besser als ich, denn er spielt Tennis und ich nicht. Ich schlage vor, schwimmen zugehen, aber da fällt mir mein Handgelenk wieder ein. Um halb neun muss er nach hause und ich gehe schlafen. Wir Simsen noch bis halb eins, dann schlafe ich ein, mit dem Handy in der Hand. Als ich am nächsten Morgen aufwache, hat er mir vier SMS geschrieben.
Ich liebe dich! Und egal, was passiert, das werde ich immer. :*
He, bist du etwa eingeschlafen?! Bin ich so langweilig <3
Naja, egal ich wünsche dir eine super gute Nacht. 🙂
Und bis morgen, ich hole dich schon um viertel vor ab, habe was vor 😉
Ohh, ist das süß. Jetzt bin ich gespannt. Ich ziehe ein zart Rosarotes Kleid an, das super zu meinen Augen passt. Und die Kette mit den Spitzenschuhen als Anhänger passt auch perfekt dazu. Dazu ziehe ich dünne Ledersandalen an. Jetzt nur noch die Haare. Ich werde sie offen lassen. Mit ein wenig Schminke passt das.
Ich gehe runter um zu Frühstücken, aber es klingelt schon.
„Mason wollte mich abholen. Also ich meine er wollte heute etwas früher kommen, ach vergesst es einfach. Bist Später.“ Sage ich, nehme meine Tasche und gehe raus.
„Guten Morgen.“ Sagt er super gut gelaunt.
„Guten Morgen.“ Erwidere ich. Ich bin viel zu aufgeregt für die Höflichkeiten.
„Also, erst einmal sollten wir deine Tasche in deinen Spind legen und dann gehen wir essen.“
„Und was ist mit der Schule?“ Wage ich zu fragen.
„Oh nein! Sag ja nicht, du hast nicht mitbekommen, dass wir heute frei haben. Das haben sie doch Mittwoch in einer Lautsprecher-durchsage gesagt. Na, wie auch immer. Wir gehen jetzt Essen, du hast doch noch nicht gefrühstückt, oder etwa doch?“ Wie konnte ich!?! Ich habe eine Lautsprecher-durchsage noch nie überhört.
„Eh nein, ich habe noch nicht gefrühstückt. Also, wo geht es hin? Und wieso hast du dann noch eine Tasche?“
„Das wird eine Überraschung. Also geh, bring deine Tasche in den Spind, nimm dein Brot vorher raus und dein Wasser, wenn du schon mal etwas dabei hast und sattle Jeany. Ich hole mal Dusty von seinem Paddog.“ Was soll das bedeuten? Machen wir jetzt noch einen Ausritt? Egal, ich fange Dusty trotzdem an zu satteln. Ich glaube, dass ich heute den englischen Sattel nehmen werde. Ich mag ihn irgendwie mehr, obwohl der Westernsattel bequemer ist. Ich trense Jeany auf, und sattle sie dann. Bei Jeany geht das, denn sie ist immer da, wo ich bin, wenn sie kann. Wenn ich jetzt an einer super saftigen Wiese entlang gehen würde, würde sie immer noch mir hinterher laufen. Ich werfe ihr die Zügel über und gehe aus dem Stall zu Mason. Wo bleibt er denn? Ich gehe bis zu Dustys Paddog und gehe wieder zurück, als ich sie nicht sehe. Sie haben vermutlich den anderen Weg genommen. Ich gehe in den Stall, und wie erwartet, steht Mason da und sattelt Dusty gerade. Dusty würde, wenn man ihn losließe, zur nächsten Futterstelle laufen. Als Mason nun auch fertig ist, reiten wir in Richtung große Wiese, biegen dann aber kurz vorher noch in den Wald ab.
„Wo gehen wir hin?“ frage ich. Ich bin einfach zu neugierig um zu warten.
„Es dauert nicht mehr lange. Hab Geduld!“ Wie soll ich Geduld haben, wenn ich noch nicht einmal weiß, was wir vor haben? Nach einer Weile geht es relativ steil bergauf.
„Hier war ich noch nie.“ Sage ich fasziniert vom Anblick der Bäume. Der Bäume? Wir haben überall Bäume! Nein, aber nicht solche. Diese Bäume sind groß, knorrig und super zum Klettern. Mason hält an. Wieso? Hier ist weit und breit keine Wiese. Hier ist überhaupt nichts, außer Bäume.
„Was machen wir hier? Ist irgendetwas mit Dusty nicht in Ordnung?“ Wage ich zu fragen.
„Mit Dusty ist alles prima. Wir werden hier frühstücken.“ WAS? Hier mitten im nichts zwischen Bäumen? Niemals!
Mason nimmt einen Rucksack und klettert auf einen Baum. Nach ganz oben. Ich binde Jeany jetzt auch an und sehe hoch zu Mason.
„Los, komm. Könntest du den anderen Rucksack nehmen?“
Ich nehme mir also meinen Rucksack und klettere hinauf. Weiß er nicht, dass ich nicht ganz schwindelfrei bin? Wie auch immer, jetzt sitze ich oben in einer Astgabel vom Baum, neben Mason, der den Rucksack auf macht. Als ich mich endlich traue, den Kopf zu heben, sehe ich die Baumkronen anderer Bäume und ganz hinten die Felder von Hermanns. Hermanns sind unsere Nachbarn. Sie haben einen Hof neben uns. Ich kann sogar unseren Hof sehen und da hinten sind die Siedlungen.
„Wow.“ Entfärt es mir.
„Hier war ich früher mit meinem Opa. Mein Opa war Kletterer. Er ist früher mit mir oft ausgeritten und dann sind wir geklettert.“
„Mein Opa war Kinderbuchautor. Er hat immer Kurzgeschichten geschrieben und sie mir dann vorgelesen.“ Es ist eine so schöne Erinnerung. Ich habe eine kleine Kiste Zuhause, in der ich alle Geschichten aufbewahrt habe. Sebastian müsste auch noch eine Kiste mit seinen Geschichten haben.
Nach eineinhalb Stunden kehren wir um. Wir machen es uns auf den Sofa gemütlich und reden über die Ferien. Um halb sechs muss Mason gehen. Um sieben Uhr gibt es Essen.
„Ich habe mit Jane über die Ferien geredet. Sie denkt, dass ihr überwiegend Reitführungen machen werdet und zwei Wochen Zeit habt euer Englisch auf zu bessern, denn die Feriengäste sind überwiegen Touristen. Ich denke, dass wir als Familie,nach deinen zwei Wochen in Amerika, drei Wochen nach Italien fahren könnten. Meine Schwester könnte in der Zeit auf die Pferde aufpassen, und sie versorgen. Als nur unsere, denn die Mieter kümmern sich ja größtenteils selbst um die Pferde.“ Wenn sie einmal redet, dann…
„Darf ich denn jetzt endgültig nach Amerika, oder ist das immer noch ein Diskussionsthema?“
„Ich habe mit Jane alles besprochen, ihr könnt nächste Woche Montag los. Wir bringen euch zum Flughafen, und kommen dann bis zu Check-in mit. Ich werde dich vermissen Schätzchen.“
Ihh. Jaja wir können ja telefonieren.
Um acht Uhr rufe ich Mason an.
„He, ich darf jetzt endgültig mit dir nach Amerika. Ich freue mich schon total.“
„Ich auch. Mama sagt, dass mein Onkel relativ weit außerhalb wohnt. Die Landschaft ist total schön da. Und wir haben eine eigene Ferienwohnung. Ich glaube, das ist der beginn eines super schönen Urlaubs.“
Wir legen nach einer dreiviertel Stunde auf, und ich gehe schlafen. Die Woche bis zu den Ferien vergeht wie im Flug. Wir gucken fast in jedem Unterrichtsfach einen Film, und eigentlich lohnt es sich gar nicht in der letzten Woche in die Schule zu gehen. Am Freitag, den letzten Schultag dieses Schuljahres, sind die Zeugnisvergaben. Laura hat einen Durchschnitt von 2,8 ich von 2,6, André von 1,9 und Mason von 2,7. Wir lernen alle zusammen und Mason hilf uns, er gibt uns seine Hefte vom Vorjahr, weil er ja eine Klasse über uns ist. Lena Louisa Schulte wird in Klasse 10b versetzt. Steht auf der Rückseite meines Zeugnisses. Das ist für mich das wichtigste. Alles andere ist frei variierbar. Auf dem Weg nach hause, sind wir alle munter.
„Was machen wir, nachdem ihr wieder aus Amerika zurück seid?“ Fragt André.
„Ich würde sagen, wir fahren in große Städte und gehen shoppen.“
„Niemals!“ Widerspricht André.
„Wir können es uns ja noch überlegen.“ Sage ich. Ich denke nicht, dass uns langweilig wird.
Zuhause angekommen, gehen Mason, André und Laura trainieren. Ich nehme mir meinen Koffer und sehe mich in meinem Kleiderschrank um. Ist es da, wo wir hin fahren warm oder kalt? Ich gehe zu Mama und frage.
„Oh Schatz! Es ist super warm, was denkst du denn.“
„Danke Mama.“
Ich drehe mich um und will in mein Zimmer gehen, da ruft sie mir nach: „Und vergiss nicht, deine Sonnenbrille mit zu nehmen!“
Ich stapfe die Treppe hoch, in mein Zimmer, und gehe in meinen Kleiderschrank. 14 Tage.
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Unterwäsche
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Reitsachen
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Kleider
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Hosen
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T- shirts
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Schuhe/ Sandalen usw.
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Jacke/n (1-2)
Ich denke, ich habe alles. Den Rest muss ich nachher einpacken. Ich hole die Kiste von Opa aus dem Regal und nehme meine Lieblingsgeschichte mit. Dann pack ich noch ein paar meiner Lieblingsbücher ein. Unter anderem das, mit dem dickköpfigem Mädchen.
Nach einer Stunde bin ich fertig. Mason und ich müssen gleich in die Kunstschule.
Laura und Mason gehen zum Tennistraining und André zum Schwimmtraining. Eigentlich gehe ich auch mit, aber das geht zur Zeit nicht. Ich habe Mama schwer überzeugen können, mit nach Amerika zu dürfen und dort Reitführungen zu machen. Papa sieht das etwas lockerer. Er meint, ich soll es machen, aber auch mit den Konsequenzen leben können. Mama und Papa haben sich schon oft darüber gestritten.
Gegen Abend bin ich ziemlich müde, und gehe schon um kurz vor sieben ins Bett. Dementsprechend früh wache ich auf. Als ich aufstehe, ist es drei Uhr. Draußen ist es noch dunkel. Ich ziehe mir eine kurze Sporthose an, ein Top und Sportschuhe. Als die Sonne draußen auf geht, gehe ich raus und jogge am Fluss entlang. Es ist der Tain. Tain ist der Name de Flusses. Über dem anderen Ufer geht die Sonne auf. Ich jogge bis zum Meer. Das Dorf, in dem wir wohnen, heißt Fellersiel. Ich ziehe meine Sportschuhe aus, und gehe durchs Wasser. Übermorgen fliegen wir nach Amerika. Ich freue mich schon. Langsam sollte ich mal nach hause. Es ist gleich sieben Uhr und wir frühstücken. Ich gehe den Weg, den ich gekommen war wieder zurück. Auf dem Weg nach hause komme ich an der Siedlung vorbei, in denen Laura André und Mason wohnen. Ich rufe Laura an, doch ihr Handy ist aus. Wahrscheinlich schläft sie noch. Nun klingelt mein Handy doch.
„Lena, wo bist du Schätzchen? Wir wollen auswärts frühstücken. Sollen wir dich unterwegs einsammeln?“
„Guten Morgen, Mama. Nein, ich bin gerade an der Im Thale und Im Wiesengrunde Ecke. Ich bin eh sofort da. Bis gleich Mama.“ Ich lege auf. Das letzte Stück gehe ich gemütlich nach hause. Ich schließe die Haustür auf, und gehe in mein Zimmer. Oben gehe ich in meinen Schrank. Ich nehme mir eine dunkelblaue Hose und ein weißes Top. Meine Haare mache ich zu einen Zopf. Da drunter meine Violetten Sportschuhe. Das passt so. Sebastian und ich gehen runter, wo Mama und Papa schon auf uns warten.
„Können wir?“ Fragt Papa.
„Meinetwegen.“ Sage ich, und Sebastian und Mama nicken zu meiner Bestätigung.
„Gut, dann mal los.“ Sagt Papa, denn sonst würden wir heute Abend noch hier stehen. Wir fahren in ein Restaurant am Meer. Wir parken hinterm Deich, laufen hoch und gehen einen schmalen Steg entlang. Dort steigen wir in ein kleines Motorboot, welches uns zu einer kleinen Insel bringt, wo gerade mal das Restaurant drauf passt, und ein Weg, um vom Steg ins Restaurant zu gelangen. Hier fahren wir eigentlich nur zu besonderen Anlässen hin. Wir setzten uns an ein Fenster, dass dierekt zum Meer blickt. Es ist wunderschön, aber noch schöner ist es im Winter, wenn man um sieben Uhr noch den Sonnenaufgang sehen kann. Um neun Uhr sind wir wieder Zuhause, ich ziehe mir meine Reitsachen an, sattle Jeany und reite in der neuen Reithalle ein paar Runden. Dann wechsle ich doch in die alte Reithalle. Ich mache Jeany wieder das Halfter um, und den Strick mache ich ab. Sie läuft eine Runde, und kommt dann zu mir. Ich lasse Winnetou herein, und sie fangen an zu spielen. Ehrlich. Ich rufe Jeany und sie kommt. Ich bringe sie auf die Wiese und Black Rose auch. Sie haben die ganze Wiese für sich. Ich gehe wieder ins Haus. In meinem Zimmer ist meine Kamera. Die habe ich zu Weihnachten letzten Jahres bekommen. Ich packe sie mit ein. Ich nehme die Speicherkarte heraus, lege sie in die dafür vorgesehene Hülle, und stecke sie in meine verschließbare Jackentasche. Ich nehme Geld mit und fahre mit dem Fahrrad ins Dorf. Dort gehe ich ins nächste Drogerie Geschäft, mit einem Automaten, wo man Fotos drucken lassen kann. Ich suche mir ein paar der besten Fotos aus, und fange an zu drucken. 46, 47, 48, 49 und 50. Fertig. Ich gehe zur Kasse und bezahle. Zuhause angekommen,nehme ich mir ein Foto und Klebe es mit doppelseitigem Klebeband an die Wand. Das mache ich nun mit 46 weiteren. Ich klebe sie in Herzform an die Wand. Die vier, die Übrig geblieben sind, sind für mein Fotoalbum. Ich schreibe das Datum immer daneben. Eines ist mit Oma und mir, dann noch eins mit Laura, André, Mason und ich. Das dritte ist ein Familienfoto mit Mama, Papa Sebastian und mich und das vierte ist von mir und meinen Tieren. Ich frage mich, wie ich das hin bekommen habe. Am Nachmittag ist mir langweilig. Also gehe ich Schulsachen kaufen und als ich wieder zurück bin, beschrifte ich sie. Um vier Uhr rufe ich Laura an, ob sie Lust hat, mit mir bis spät in die Nacht Filme zu sehen. Sie hat Zeit und Lust, also treffen wir uns vor der Videothek und leihen uns sechs Filme aus. Um neun Uhr fangen wir an zu gucken. Der erste ist langweilig. Der zweite zu kindisch. Der dritte hohl, genauso wie die letzten drei. Wir nehmen einen aus Sebastians Sammlung und sehen ihn uns an. Der ist gut. Der ist witzig, traurig und spannend. Als wir ins Bett gehen, ist es halb neun Uhr morgens. Wir gehen frühstücken und legen uns dann auf dem Heuboden über dem Mieterstall schlafen. Wir schlafen bis fünf Uhr abends. Acht Stunden, und ich bin immer-noch müde. Um acht Uhr gehe ich schlafen. Laura ist inzwischen wieder Zuhause. Morgen ist es so weit.
August 15th, 2014 at 23:06
Haha, der Filmabend
August 17th, 2014 at 15:29
<3