Skaaa 7

Posted by: Anna Reimer in Allgemein, Geschichten, Skaaa No Comments »

Scheiße. Das Buch das Jayden mir gekauft hatte heißt Das Vergessen. Auf die erste Seite hatte er geschrieben: Ich werd dich nie vergessen. Eigentlich ist es schön gemeint, doch jetzt kommt es mir vor als ob er meint: Ich werd nie vergessen das du ihn geküsst hast. Und verzeihen auch niemals. Wie auch? Er ist der einzige der wirklich zu mir hält und ich hinter gehe ihn eiskalt! Heute habe ich noch nicht mal ein Kissen an dem ich meinen Gefühlen Ausdruck geben kann. Ich schaue auf mein Handy: vier Mitteilungen. Read the rest of this entry »

ch werde von Mason geweckt. Es ist gerade mal eine halbe Stunde vergangen.

Komm Lena, wir müssen los.“, sagt er mit Todernster Miene. Was ist los?

Ich stehe auf und gehe mit ihm die Treppe runter, aber schon nach den ersten paar Stufen, wird mir wieder schwindelig. Den Rest trägt er mich runter. Ich verstehe immer noch nicht, was los ist. Unten setzt er mich ab und zieht mich aus dem Haus. Ich stolpere hinter ihm her und er bringt mich in die Garage. Er schließt das Auto auf und bedeutet mir, dass ich einsteigen soll. Was geht hier vor? Ich steige ein und warte. Er macht die Tür zu und wendet sich an mich. Read the rest of this entry »

Dienstag Morgen. Ich stehe völlig verschlafen auf. Ich bin müde. War eh relativ spät gestern Abend. Ich ziehe mir ein Top und eine Strickjacke an. Ne, das sieht dumm aus. Ich ziehe mir ein T- Shirt an. Zu weit. Ein anderes. Zu eng. Ich ziehe einen Pulli an. Zu dick. Ich brauche ein Kleid. In der Schule? Niemals. Nein, das geht nicht. Ich nehme mir ein blaues Top mit weißen Punkten und unterm Ausschnitt rote Knöpfe. Ich sehe in den Spiegel. Mit einer schwarzen Hose, und den roten Schuhen, sieht das bestimmt gut aus. Ich ziehe mir noch eine dünne Jacke über, nehme meine Tasche und gehe essen. Nach dem essen ist es noch zehn vor sieben. Perfekt. Ich gehe hoch, in mein Zimmer, und von dort aus ins Badezimmer. Und raus damit. Erleichterung steigt in mir auf. Ich gehe wieder runter und dann in die Einfahrt. Obwohl es erst zwei Minuten nach sieben ist, warten Mason und André schon auf mich. Wir gehen still schweigend vor uns hin, zur Schule. Jeder geht in seine Klasse, an seinen Platz. Na super, jetzt sitzt sie auch noch neben mir. Ich nehme mein Matheheft heraus und blätter darin herum. Read the rest of this entry »

Die Tage vergehen schnell und schon bald ist Sonntag und Mama und Papa fliegen nach Neuseeland. Mama hat versprochen, mir etwas schönes mit zu bringen. Tante Chloé schläft in Omas Anbau. Sie kann leider nur einen Tag bleiben, aber das ist nicht so schlimm, denn Sebastian und ich kommen auch gut alleine zurecht. Ich packe meine Schulsachen zusammen und gehe schlafen. Die Nacht wird für mich zur Hölle, denn ich werde von zwei Albträumen gequält. Beim zweiten Mal beschließe ich zu Sebastian zu gehen. Read the rest of this entry »

Ich wache am nächsten Morgen auf. Mir geht es schrecklich. Mir ist übel und ich muss mich Übergeben. Ich kann heute nicht zur Schule. Es ist halb sieben. Ich rufe André an.

Guten Morgen, Lena.“, sagt er fröhlich.

Hey. Ich komme heute nicht. Mir geht es miserabel. Könntest du mich in der Schule abmelden?“, fage ich.

Klar, gute Besserung. Hast du Mason schon angerufen?“, fragt er. Read the rest of this entry »

Nach der Schule biete ich ihr an noch mit zu uns zu kommen und da sie nichts anderes vor hat, ruft sie ihre Mutter an, die einverstanden ist und kommt mit zu uns.

Ich muss noch zum Tanzunterricht, wenn du willst, kannst du mit kommen.“, schlage ich vor.

Was tanzt du?“, fragt sie.

Ballett.“, antworte ich.

Habe ich auch getanzt, bis ich umgezogen bin. Meinst du, dass ihr noch welche aufnehmt? Ich habe auch schon spitze getanzt.“, sagt sie. Ich freue mich. Read the rest of this entry »

Lena!“, Laura schimpft mit mir, weil ich zu spät bin. „Wo bleibst du denn? Wir warten schon eine halbe Ewigkeit auf dich!“

Jaja, die erste halbe Stunde läuft der Film doch eh nicht. Da ist doch eh nur Werbung.“, verteidige ich mich.

Hast recht, trotzdem warten wir schon ewig. Wenn du gleich nicht da bist, gehen wir!“, droht sie. Ich weiß aber genau, dass sie niemals gehen würde.

Jaja, ich bin schon in der Herbert – Klein- Straße. Ich bin in fünf Minuten da.“, versichere ich ihr. Read the rest of this entry »

Unser letzte Tag ist angebrochen. Es sind schon sieben Stunden um, als wir aufwachen. Ich gehe ins Kinderzimmer, wo ich bemerke, dass Ada ja schon weg ist. Dann gehe ich ins Bad. Ich putze mir die Zähne, gehe duschen und dann essen. Mason setzt sich zu mir. Wir Frühstücken und wollen gleich reiten gehen. Um halb neun kommen Sarah und Willi. Sie setzten sich hoch erfreut an den Tisch und streiten lachend untereinander, wer es denn erzählen darf. Schließlich darf Sarah erzählen.

Wir wollen ein Kind.“, verkündet sie. „Aber nicht irgendeines, sondern wir wollen Ada als Pflegekind.“ Read the rest of this entry »

Lena, aufwachen. Wir wollten doch reiten gehen, in der Zeit, wo Willi und Sarah auf Ada aufpassen.“, erinnert mich Mason an unsere Abmachung. Ich habe ganz vergessen, mir einen Wecker zu stellen, denn nun ist es halb ein und wir haben nur noch zweieinhalb Stunden. Ich will aber nicht aufstehen. Ich mache die Augen wieder zu, und schlafe weiter. Gestern war es halb vier, als wir schlafen gegangen sind. Halb vier. Ich schlafe wieder ein.

Lena!“, ruft Mason ärgerlich, „Wir wollten ausreiten! Los, steh auf!“ Read the rest of this entry »

Heute Morgen, sind Mason und ich schon früh wach. Als ich aufstehe, ist es kurz nach sieben. Ada ist fast genau um acht Uhr wach.

Guten Morgen“, sage ich. Sie sieht mich ein wenig verschlafen an.

Na, gut geschlafen?“, fragt Mason.

Sie nickt.

Ich nehme sie mit ins Badezimmer, wo ich eine Packung Kinderzahnbürsten aufmache und eine raus nehme und mit Kinderzahnpasta bestreiche. Ich putze erst ihr und dann mir die Zähne. Dann lasse ich Wasser in die Badewanne einlaufen, mache ein wenig Badeschaum rein und ein paar Spielzeuge und setzte dann Ada hinein. Sie zu Baden, ist kein Problem, nur sie da wieder heraus zu bekommen, ist etwas schwieriger. Read the rest of this entry »