„Na, dann will ich mal nicht weiter stören!“ leise schließt sie die Tür hinter sich und Jayden kommt unter dem Bett hervor:“Das war knapp!“ zu knapp! „Ska, ich glaub ich muss gehen! Aber hier, ich hab dir dein Handy mit gebracht!“ Er legt es mir auf meinen Nachttisch und verschwindet wieder aus dem Fenster. Read the rest of this entry »
Wir kommen, wie von mir berechnet um vier Uhr nach deutscher Zeitrechnung und um elf Uhr Amerikanischer Zeitrechnung an. Masons Onkel ist sehr nett und zeigt uns die Ferienwohnung. Sie ist sehr groß. Wenn man rein kommt, findet man wie bei uns Zuhause den Flur vor. Rechts geht eine Tür zum Badezimmer ab.Links ist eine Tür, die ins Wohnzimmer führt. Vom Wohnzimmer gehen zwei Türen zur Terrasse. Read the rest of this entry »
Als ich am nächsten Morgen aufwache, kann ich nur noch daran denken, wie glücklich ich bin.
Ich sehe auf die Uhr. Sieben Uhr. Ich putze mir die Zähne, wasche mein Gesicht, schminke mich und packe dann die restlichen Sachen ein und gehe frühstücken.
„Guten Morgen, na schon aufgeregt Liebes?“ Papa sieht mich hoch erfreut an. Freut er sich für mich, oder für die Zeit ohne mich? Read the rest of this entry »
Es klopft zweimal leicht und kurz darauf höre ich Bens Stimme, wobei in meinem Kopf nur ein Bild seiner wunderbaren Augen herum fliegt:“Hey, du bist vorhin so schnell weg gerannt und dann hab ich dich schreien hören, deswegen bin ich nicht..“ ich unterbreche ihn:“Willst du nicht rein kommen?“ einen Moment herrscht Stille:“Nein, ich wollte nur sagen, du kannst dich beim Abendbrot gern zu mir setzten“ seine Stimme klingt nervös, ich freue mich über sein Angebot und höre leise Füße davon tippeln. Ich weiß nicht warum, aber Ben ist mir unglaublich sympathisch, bei ihm habe ich das Gefühl er kennt mich, er kennt mich wirklich. Ich werde nie mehr sein, als ich bin, doch jetzt werde ich dort raus gehen (in meinem Fall in den Essenssaal) und ihnen zeigen, dass ich kein Häufchen Asche bin. Ich bin ein Kampf Leopart, schleichend, elegant,eindrucksvoll, leise, aber trotzdem extrem stark. Read the rest of this entry »
Als ich am Morgen aufwache, muss ich erst einmal überlegen, wo ich bin.
Laura schläft noch. Ich gehe aus dem Zelt und gucke auf mein Handy. Es ist halb neun, abgesehen davon habe ich keinen Empfang. Ich gehe zum Bach und sehe in mein Spiegelbild. Das Wasser ist so klar, dass ich auf den Grund sehen kann und jeden Stein gut erkenne. Ich wasche mir mein Gesicht und gehe zurück zum Zelt. Die Pferde beobachten jeden meiner Schritte. Ich ich trinke etwas und bringe die Pferde zum Bach. Zuhause habe ich einen großen Sack Äpfel eingepackt, den ich nun an die Pferde verfüttere. André ist nun auch wach.
„Guten Morgen.“ Sagt er ein wenig verschlafen.
„Guten Morgen.“ Erwidere ich.
Ich nehme mir ein Brot aus meiner Brotdose und begutachte es. Schinken. Ihh. Ich nehme mir ein Brot mit Käse aus Laura’s Brotdose, denn sie mag Schinken. Nachdem ich das Brot gegessen habe, wecke ich sie. Read the rest of this entry »
Das Mittagessesn in einer Psychatrie ist nicht so schlimm wie ich dachte, der Ort an dem man isst ist schlimm, aber das Essen an sich nicht. Heute gibt es Pizza und ich betrete den trostlosen Esssaal mit großem Hunger, sofort stürze ich mich auf das nächst größte Stück und verziehe mich auf dem Platz, auf dem heute morgen auch schon saß. Die Mädchen die heute morgen über Therapien geredet haben, reden jetzt über Beauty Tipps, sie haben wohl noch nicht begriffen, das sie hier kein Arsch sieht. Es bohrt sich ein Blick in meine Wange, so das ich die Beführchtung habe, gleich nur noch eine zu haben. Um nicht komplett dumm auszusehen, drehe ich mich nicht in alle Richtungen um, um zu sehen wer es ist. Ich halte stand und esse bloß weiter meine Pizza. In dem Moment, in dem meine Wange droht weggeätzt zu werden, hebe ich den Blick und schaue in dunkel braune Augen. Read the rest of this entry »
Es ist so unglaublich. Hatte ich jemals Zweifel gehabt, so sind die spätestens jetzt verflogen.
Mason musste eben los, aber ich glaube, ich mache ihm eine kleine Überraschung und warte in seinem Zimmer auf ihn. Um viertel vor sechs mache ich mich auf den Weg und fahre zu ihm nach Hause. Dass keiner da ist, habe ich mit ein berechnet. Ich nehme mir den Schlüssel unter der Fußmatte, und schließe die Tür auf. Dann schließe ich die Tür hinter mir und gehe runter, in Masons Zimmer. Read the rest of this entry »
„AAAAAAHHHHHHHH“ ich schreie laut, womit ich mich selber aus dem Schlaf reiße, drei Sekunden später ist eine Schwester neben meinem Bett:“Was ist los?“ fragt sie besorgt. Sie sieht nett aus. „Wo bin ich?“ ich hoffe so sehr sie beantwortet es mir.
„Also, eigentlich darf ich das nicht… aber, ach, komm“ sie schließt die Tür „Dein Freund hat dich hier hergebracht, weil du an irgendwas sehr stark gelitten hast. Wie sich herausgestellt hat könnte es mit deinem Unterbewusstsein und mit Stress zu tun haben, es könnte aber ebenso Schizophrenie sein.“ Mir wird schwindelig, wenn es so ist wie sie sagt, was war dann echt und was nicht? Hat Jayden mich wirklich geküsst? Read the rest of this entry »
Ich hasse das Klingeln meines Weckers, das macht mich immer unglaublich aggressiv! Im Bett ist es so schön warm, genau wie jetzt, aber dann muss er dich aus dem Schlaf reißen. Es ist zwei Uhr Nachts, in einer Stunde werde ich Cloe treffen, mein Herz schlägt schnell. Prompt bin ich hell wach. Was werden wir machen? Ich muss leise sein. Ich packe mir eine kleine Tasche mit einer Taschenlampe, Portmonee und Deo, im großen und ganzen, die Sachen die ich über all mit hin nehme. Nochmal schnell ins Bad, dann laufe ich zu Fuß zum N Ben Maddox Way, alles ist gespenstisch Still und dunkel, nur die Straßenlateren erhellen die dunkle Nacht. Um fünf nach drei bin ich bei Cloe, da ich um diese Uhrzeit nicht bei ihr klingeln will, rufe ich sie an. Ich hoffe ich habe sie nicht falsch verstanden. Read the rest of this entry »
Wie viel Uhr ist es? Nein! Schon halb sieben, ich muss aufstehen und zur Schule gehen! Nur nebenbei: Zur langweiligen Schule. Ich sprinte förmlich aus dem Bett, da ich es leichter finde kurz und schnell aufzustehen, als lange und langsam. Mein Fuß berührt irgendwas, ich ziehe ihn ein, worauf hin ich mit dem ausgestreckten Händen auf den mit Teppich ausgelegten Boden falle. Ich drehe mich um, um zu schauen auf was ich getreten bin, es ist eine braune Haarklammer, die nun in drei Teile zersprungen ist. Egal, sie war eh nicht sonderlich schön. Ich stehe unter schweren Bedingungen wieder auf und gehe ins Bad, schnell dusche ich mich, schnell heißt bei mir eine halbe stunde. Während das warme Wasser mir den Körper runter läuft, zerbreche ich mir den Kopf über Kyla. Kyla ist einer meiner engsten Freundinnen, sie ist wie man sich wohl schon denken kann, langweilig. Ich meine, nicht das ich mit ihr kein Spaß habe oder so, aber wir sprayen nicht an Häuser oder quatschen einfach so irgendwelche Jungen an. Vielleicht denkt Kyla ja genau das selbe! Das ich langweilig bin und sie gern verbotene Sachen machen würde, vielleicht musste nur einer von uns genug Mut haben es anzufangen. Read the rest of this entry »