Als ich am nächsten Morgen aufwache, kann ich nur noch daran denken, wie glücklich ich bin.
Ich sehe auf die Uhr. Sieben Uhr. Ich putze mir die Zähne, wasche mein Gesicht, schminke mich und packe dann die restlichen Sachen ein und gehe frühstücken.
„Guten Morgen, na schon aufgeregt Liebes?“ Papa sieht mich hoch erfreut an. Freut er sich für mich, oder für die Zeit ohne mich? Read the rest of this entry »
Als ich am Morgen aufwache, muss ich erst einmal überlegen, wo ich bin.
Laura schläft noch. Ich gehe aus dem Zelt und gucke auf mein Handy. Es ist halb neun, abgesehen davon habe ich keinen Empfang. Ich gehe zum Bach und sehe in mein Spiegelbild. Das Wasser ist so klar, dass ich auf den Grund sehen kann und jeden Stein gut erkenne. Ich wasche mir mein Gesicht und gehe zurück zum Zelt. Die Pferde beobachten jeden meiner Schritte. Ich ich trinke etwas und bringe die Pferde zum Bach. Zuhause habe ich einen großen Sack Äpfel eingepackt, den ich nun an die Pferde verfüttere. André ist nun auch wach.
„Guten Morgen.“ Sagt er ein wenig verschlafen.
„Guten Morgen.“ Erwidere ich.
Ich nehme mir ein Brot aus meiner Brotdose und begutachte es. Schinken. Ihh. Ich nehme mir ein Brot mit Käse aus Laura’s Brotdose, denn sie mag Schinken. Nachdem ich das Brot gegessen habe, wecke ich sie. Read the rest of this entry »
Es ist so unglaublich. Hatte ich jemals Zweifel gehabt, so sind die spätestens jetzt verflogen.
Mason musste eben los, aber ich glaube, ich mache ihm eine kleine Überraschung und warte in seinem Zimmer auf ihn. Um viertel vor sechs mache ich mich auf den Weg und fahre zu ihm nach Hause. Dass keiner da ist, habe ich mit ein berechnet. Ich nehme mir den Schlüssel unter der Fußmatte, und schließe die Tür auf. Dann schließe ich die Tür hinter mir und gehe runter, in Masons Zimmer. Read the rest of this entry »
Langsam wird es kalt draußen. Es ist dunkel und es gibt keine Laternen. Ich sehe rein gar nichts. Sebastian hat aber auch an eine Jacke gedacht und an drei super helle Taschenlampen.
„Was machen wir eigentlich hier? Also, warum sind wir im Wald, wo wir eh kaum etwas sehen und nicht im schönen warmen Bett liegen und schlafen, damit wir morgen in der Schule nicht müde sind?“ Read the rest of this entry »
Nach dem Ausritt bin ich so erschöpft, dass ich gar keine Lust mehr habe, zur Kostümprobe zu gehen. Ich habe aber zu gesagt, also muss ich auch hin gehen. Mason hat eh nichts anderes vor, deswegen kommt er mit. Vor dem Theater ist schon viel los. Heute ist die Premiere vom Jazzkurs. In der Gruppe ist die Tratschtante. Wir werden das Märchen Aschenputtel als Ballett vorführen und ich werde die Stiefmutter tanzen. Wir bekommen super schöne Kleider und manche auch Perücken. Read the rest of this entry »
ch stehe wie erstarrt da. Ich weiß weder was ich machen soll, noch was ich sagen soll. Laura kommt und versucht mich aufzuheitern, es sei das beste gewesen, Oma sei jetzt von ihrem Schmerz befreit und solche Sachen, aber was weiß sie schon davon, wie man sich fühlt. Ich will Oma noch ein letztes mal sehen, aber sie lassen mich nicht hin. Meine Mutter hat es verboten. Ich bin traurig und kann es noch nicht einmal verbergen. Also gehe ich raus, hole mein Fahrrad und fahre nachhause. Ich will weg, weg von den Menschen, die mir nicht erlaubten mich von Oma zu verabschieden, weg von denen die mich mitleidig angucken und mich versuchen mit „Sie ist erlöst“ aufzuheitern. Mein Weg führt mich zu Jeany. Ich hole Winnetou aus dem Haus, Sattle Jeany und reite los. Ich reite am See von heute Nachmittag vorbei und noch weiter. Plötzlich klingelt mein Handy. Es ist Laura. Read the rest of this entry »
Am nächsten Morgen wurde ich unsanft von Laura geweckt.
„Lena! Los jetzt steh schon auf ich wecke dich schon zum dritten mal und du liegst da immer noch.
Wir haben es schon halb sieben. Na los!“
„Wann hattest´n du vor mich zu weck´n?“ Bring ich noch einiger maßen vernünftig raus.
„Na um sechs Uhr. Jetzt sag ja nicht, dir reicht morgens eine halbe Stunde. Also du bist doch verrückt!“ sagt meine Freundin empört. Read the rest of this entry »
Zum Glück hatte niemand von unserem Ausritt etwas mitbekommen. So konnten wir unbemerkt unsere Pferde absatteln und auf die Wiese bringen. Um zwei Uhr am Nachmittag werden nun auch Mason und André wach. Als erstes Frühstücken wir zusammen und putzen späten Nachmittag unser Sattelzeug. Ich flechte Black Rose noch Zöpfe in die Mähne, aber für Jeany reicht die Zeit nicht mehr, denn plötzlich hören wir schreie aus Omas Anbau. Mama und Papa laufen aus Panik unkoordiniert durcheinander. Ich habe noch nicht ganz verstanden was los ist. Mama weint und Papa ruft hektisch jemanden an. Er nennt unsere Adresse und fragt immer wieder etwas nach, weil er es nicht verstanden hat. Mason ist nun auch von Panik überfallen und als ich ihn frage, was los sei, meint er ich soll ruhig bleiben und am besten im Stall auf ihn warten. „Kann mir jemand mal erklären was hier vorgeht?“ Ich sehe Mason, André und Laura fragend an. Read the rest of this entry »
„Oma!“ rufe ich und laufe ihr in die Arme. Oma ist schon fast achtzig Jahre alt und ich habe immer Angst, dass wenn sie sich erschreckt, einen Herzinfarkt bekommen könnte. Mama und Papa sagen das es völliger Unsinn sei, aber wer weiß. Read the rest of this entry »
„Nein!“ lautet die Antwort des Arztes.
„Aber…“ ich will Widerspruch einlegen.
„Das kann ich als Arzt nicht verantworten. Es tut mir leid. Wenn du Glück hast, kannst du morgen Abend nach hause und nächsten Donnerstag am Unterricht teil nehmen.“
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